Freitag, 19. Dezember 2025

Filmeabend - Dracula: A Love Tale

 Dracula: A Love Tale im Spätfilm des örtlichen Kinos. Die Erwartungen waren einigermaßen hoch, wobei ich im Nachhinein ehrlich gesagt keine vernünftigen Gründe dafür anführen könnte.

Der Film. Zur Hintergrundgeschichte möchte ich nicht so viel schreiben, da die Story mit kleinen Abweichungen im Grunde ja bekannt ist. Dracula: A Love Tale (oder im Deutschen ca. genauso nichtssagend: Dracula - Die Auferstehung). Der Film beginnt mit einem beeindruckenden Auftakt, bildgewaltig und überzeugend eingeführt durch die schauspielerische Leistung von besonders Caleb Landry Jones als Vlad Tepes/Dracula. Auch Christoph Waltz' erster Auftritt als verschrobener Priester verspricht viel.

Leider lässt der Film nach der glorreichen Overtüre ziemlich schnell nach. Mir schien es, als hätte man sich nicht entscheiden können zwischen Action, düsterer Liebesgeschichte und Klamauk/Disney. Heraus kommt dann nichts von allen dreien, sondern eine aus meiner Sicht leider recht substanz- und farblose Mischung, die nur durch die schon angedeutete Schauspielpräsenz von sowohl Waltz als auch Jones irgendwie über die Zeit getragen werden kann. Gut, die untote Version von Dracula sieht im Gegensatz zu der Zombie-Version des Ungarn aus einer Rotweinwerbung der 90er in Nosferatu - Der Untote wirklich gut und unheimlich aus. Mehr kann und möchte ich zu diesem Film nicht sagen.

Spät nachts verlasse ich das Kino. Leichter Eisregen. Wenigstens etwas kalt und grimmig. Ob das ein Omen für bessere Horrorfilme in 2026 sein kann?

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